FotoMonaSpägele

 

Seit Februar 2013 ist die Sängerin und Chorleiterin Mona Spägele musikalische Leiterin des Kammerchors Konolfingen und widmet sich seitdem mit grossem Engagement dieser Aufgabe. Wesentlich ist für sie, in angeregter Atmosphäre Freude am Singen zu vermitteln und mit intensiver Probenarbeit und positiver Energie dem sängerischen und musikalischen Potenzial aller Chormitglieder zur Entfaltung zu verhelfen. Besonders liegt ihr am Herzen, ihre reiche Erfahrung und Begeisterung für Vokalmusik und Stimme mit dem Chor zu teilen.

Mona Spägele lebt als Sängerin und Chorleiterin in Bern und leitet zur Zeit neben dem Kammerchor Konolfingen den Singkreis Zäziwil, den Männerchor Gysenstein, den Spiegelchor an der Stephanuskirche im Spiegel und als Co-Leiterin den Kirchenchor Niederscherli. Im Herbst 2017 gründete sie das semiprofessionelle, überregionale Ensemble poesia vocale, das schwerpunktmässig A-cappella-Werke von der Renaissance bis in die Gegenwart in spannungsvolle Programme zusammenführt. Als Sängerin wirkt sie u.a. im Balthasar-Neumann-Chor (Thomas Hengelbrock) und bei den Basler Madrigalisten mit. Daneben ist sie als Gesangspädagogin und Stimmbildnerin tätig.

Aufgewachsen in einem musikalischen Elternhaus, studierte Mona Spägele zunächst Schulmusik an der Musikhochschule in München mit den Schwerpunktfächern Klavier, Violine und Chorleitung. Ihr früh erwachtes Interesse für Alte Musik, historische Vokaltechniken und Singstimme führte sie danach zu wegweisenden LehrerInnen wie Andrea von Ramm (München), Lucy Coleby (Münster) und Stefan Haselhoff (Basel). Gegenwärtig beschäftigt sie sich mit funktionaler Stimmbildung bei Jan Fischer in Zürich. Weiterführende Studien und Meisterkurse in Chorleitung absolvierte sie an der Musikhochschule Luzern (CAS bei Ulrike Grosch) und bei Friederike Woebcken (Kiel).

Ihre künstlerische Arbeit ist von einer ausserordentlichen Vielseitigkeit gekennzeichnet und reicht von der Frührenaissance bis hin zu Werken der Gegenwart. Die erste CD ihres Ensembles Incantato mit Arien, Kantaten und Lamenti von Barbara Strozzi wurde mit dem deutschen Schallplattenpreis Echo Klassik ausgezeichnet. Mit dem solistisch besetzten Orlando di Lasso Ensemble gewann sie ebenfalls mehrfach Preise wie den Diapason d’or und den Echo Klassik. Daneben pflegt sie die gängige Konzertliteratur, ist aber auch vielfach bei Aufführungen zeitgenössischer Vokalmusik beteiligt; sie war auf Festivals in ganz Europa, Kolumbien und mehrfach in Asien zu hören und stand mit Partien von Monteverdi, Pergolesi, Händel u.a. mehrfach auf der Opernbühne.